Dienstag, 30. November 2010

Wie die Tiere

kbex micropublishung praesentiert mit "Wie die Tiere" den erste Band einer Schriftenreihe zu Online-Medien und zeitgenoessischer Kommunikation.

Hier gibt es keine griffigen Case Studies. "Wie die Tiere" beschaeftigt sich ganz trocken mit der Frage: Warum bedeutet, was wir sagen, ueberhaupt etwas? Wie gehen wir davon aus, zu verstehen und verstanden zu werden? Und warum funktioniert trotz allem immer irgendetwas?

"Wie die Tiere" ist die erste buchfuellende Publikation von kbex micropublishing. Auf 174 in einer begrenzten Einfuehrungsaktion als ebook verfuegbaren Seiten geht Michael Hafner der Frage nach, welche gemeinsamen Horizonte wir in der alltaeglichen Kommunikation noch annehmen duerfen.
Gemeinsamkeiten (seien es Horizonte, Werte oder Informationen) stellen sich dabei als genauso verfaenglich heraus wie die Annahme von letzten Wahrheiten - die ihrerseits wieder nur auf als gemeinsam vorausgesetzten Werten begruendet sind.
Der Text zerstoert heimelige Vorstellungen von Verstaendnis ebenso wie Mythen des Businessalltags: Welche Aussagekraft hat schon ein Businesscase, was - ausser der Vorstellungskraft des Erstellers - wird durch diese Zahlenspiele belegt? Und ist irgendjemand tatsaechlich so, wie er sich Bueroklischees zufolge benehmen sollte?
Brueche werden durch Vielfalt offenbar; je mehr unterschiedliches wir sehen - nicht zuetzt auch dank der neuen Online Medien -, desto eher sind wir bereit, unsere eigene Position als hinterfragbar, als nicht der Weisheit letzter Schluss zu akzeptieren. Vielfalt - im guten wie im schlechten - ist eines der deutlichsten Merkmale aktueller Informations- und Kommunikationsgewohnheite n. Sind wir also auf dem Weg, tolerante, flexible, offene und allwissende Superkommunikatoren zu werden?
Mit destruktivem Charme legt "Wie die Tiere" dar, dass auch Toleranz oft nur ein Mittel ist, die eigene Position zu zementieren: "Die sind halt so", "Interessant", "Eine Tradition in Papua Neuguinea..." - solche und aehnliche bildungsbuergerliche Terrorattacken auf einfache Dinge laden zum ungehemmten Spekulieren ein: Je geringer die Chance ist, dem Gegenstand unserer Spekulation zu begegnen, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, des Unsinns ueberfuehrt zu werden. Das befreit.

Das Anerkennen der grundlegenden Unterschiede zwischen uns und allem anderen ist eine Frage des Respekts. Gemeinsamkeiten vorauszusetzen, Differenzen vor einem gemeinsamen Hintergund zu beschreiben, ist die respektlose Vereinnahmung eines anderen, der genau so Mittelpunkt seiner Welt ist, wie wir Mittelpunkt unserer Welt sind.
Fassungslosigkeit und Gelassenheit sind zwei Seiten derselben Einstellung anderem gegenueber, die durchaus angemessen ist.
"Wir verstehen Sie nicht, Sie verstehen uns nicht - das ist die beste Voraussetzung fuer ein gutes Gespraech."


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kbex micropublishing produziert Online Medien, Buecher und Forschungsprojekte aus der digitalen Welt. Micropublishing steht fuer die zielgerichtete Produktion und Publikation von Medien - ohne Ballast, jenseits der festgetretenen Wege von Vertrieb, Verkauf und Verlagsprogramm.
Der Verlag wurde 1994 gegruendet und produziert zeitgenoessische Literatur. Seit 2008 sind auch Sachbuecher im Programm. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Auseinandersetzung Kommunikation und Online-Medien.

Mehr ueber den Verlag und das Programm: http://www.kbex.eu
Mehr uber Micropublishing: http://www.themashazin...

Mehr ueber den Autor, Kontakt: twitter.com/phomek, facebook.com/themashazine , themashazine.com/about

Sonntag, 28. November 2010

Das Geschäft mit der Angst

Ich finde es mittlerweile echt faszinierend, wie sehr Social Media- und Enterprise 2.0 Prediger mitterweile auf Angst setzen. Klar, die Dramaturgie verlangt es: Du brauchst ein Problem, das Du überwinden kannst, damit Du ein Held bist. (Disclaimer: Natürlich ist das polemisch. Aber es soll ja auch Spass machen.)

http://www.themashazine.com/standpunkte/geschaeft-mit-der-angst

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Samstag, 27. November 2010

Wolo-Reden zum Nachlesen; evtl. mit Fortsetzung #wolo10

@ nic_ko Nicole Kolisch über Kleiderbauer

@digiom Jana Herwig über Frank Schirrmacher@heinz Heinz Wittenbrink - Eröffnung@datenschmutz Ritchie Pettauer über Bernhard Heinzelmaier

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Donnerstag, 25. November 2010

Liebhabereiverordnung

Nix da einfach rummachen - hier kommt die Liebhabereiverordnung.

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Freitag, 19. November 2010

World of Dogsigns

World of Dogsigns

Buzz Attack!!!

I've seen this only now when starting to edit some video takes: A bee flying directly into the camera and becoming impressively big... :)

(nobody got hurt)

 

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Donnerstag, 18. November 2010

Eitelkeit und Ehrlichkeit - Future 2020

Sätze die mit "Ich" beginnen, haben das Potential, wahr zu sein. Um so mehr, wenn das verwendete Verb eine Tätigkeit dieses Ich beschreibt: "Ich denke","Ich finde","Ich sehe". - Hier redet jemand über ein Thema, über das er grundsätzlich bescheid wissen sollte: Sich selbst.
[[[Beitrag zur Blogparade "Wir sind Medium! Shameless Self Promotion oder Beitrag zu einer pluralistischen Informationsgesellschaft" im Rahmen von We ProdUSE/twentytwenty]]]

http://www.themashazine.com/standpunkte/ehrlichkeit-eitelkeit

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Dienstag, 9. November 2010

Heros, Agents, Superstars etc

I liked this ubermorgen-trailer and the idea of using it as a startup for Enterprise 2.0 speeches or an intro to the upcoming Agents Manual (a guide on how to survive and grow in Enterprise 2.0 rollouts). Of course, this video and website are about something totally different, but you know what: Nevermind.

 

http://www.themashazine.com/standpunkte/ubermorgen-agents-trailer

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From Visionary to Party-Pooper

My recent blogpostings and watching myself in meetings and discussions shows tendencies that I don't like: I'm far to quick at hand with solutions, I try to nail down things to fast to be practical and doable, and I also ask other to think like that.
That's not good. That means acting the same way as stupid stubborn hardliners act.

http://www.themashazine.com/standpunkte/visionary-poopers

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Montag, 8. November 2010

The World of Dog Prohibition Signs

For a while now, if been taking pictures of variuos Dog Prohibition Signs in every town I've been (if I remembered).

That's not only a design issue and a cultural thing (what do signs tell us about the status of dogs and dog owners), but it's also a kind of civilisation- and freedom-meter.

You can walk through London for a day and you'll probably meet two dogs - if at all. You can walk through Belgrade, and you'll not only see hardly any prohibition sign, but you'll meet tons of wild dogs but also lots of pet dogs.

Sure, it might have to do with the size of the cities, with a status of development and also with money (what other hobbies beside dogs can people afford), but I consider it mainyl as a maybe weird way to measure (personal) freedom:

What can you soo?

What can other creatures do?

How much space do we leave in our urban reservation for other forms of life, human or non-human, besides the bobo-, yuppie- or whatever clichees we so strongly support?

Help me extend my collection - please send photos of your dog-prohibition (or also dog-toilet-)signs via twitter (@phomek, #crapmag, #dogsign and drop a note about what a dog's life is like in your city... :)


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